Sehzentrum
Grundmann 

Praxis für Optometrie & Augenoptik

Isabel Bauch

Praxis für Optometrie & Augenoptik

Mein Name ist Isabel Bauch.
Ich habe ein langjähriges Studium im Bereich der Augenoptik und Optometrie abgeschlossen. Als Master in Vision Science/Optometry habe ich umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Augengesundheit, dem Erkennen von Augenerkrankungen und der Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten. Mein Ziel mit dem Sehzentrum ist es, die Gesundheit und Funktionsfähigkeit Ihrer Augen gemeinsam mit Ihnen im Blick zu behalten. Denn für die Gesundheit Ihrer Augen gibt es keine zweite Chance!

Mein Sehzentrum

Sicherlich kennen auch Sie das Problem von langfristigen Terminvergaben und langen Wartezeiten in Facharzt-Praxen. In manchen Praxen werden auch gar keine neuen Patienten mehr aufgenommen, da die Ärzte bereits am Limit arbeiten. Aufgrund eines erheblichen Fachärztemangels wird sich dieser Zustand in absehbarer Zeit leider nicht zum Positiven verändern. Dieses Problem besteht auch im Bereich der Augenheilkunde.

An diesem Punkt knüpfen wir an, um Ihnen lange Wartezeiten zu ersparen und Ihren Augen regelmäßige Kontrollen zu ermöglichen. Mit unserem umfangreichen Augengesundheits-Check können Sie selbst aktiv zur Gesunderhaltung Ihrer Augen beitragen.

Nutzen Sie Ihre Chance und vereinbaren Sie gleich online oder telefonisch einen Termin.

03722/95278

Isabel Bauch

Optometrie & Augenoptik

Picture of modern device with different function in ophthalmology center

Was ist Optometrie?

Die Optometrie ist ein Gesundheitsberuf. Hierbei werden umfangreiche Gesundheitsdienstleistungen rund um das Auge und das visuelle System angeboten. Das Leistungsspektrum der Optometristen überschneidet sich dabei teilweise mit denen des Augenoptikers und des Augenarztes.

 

Augenerkrankungen im Überblick

Das Glaukom wird auch als Grüner Star bezeichnet und beschreibt eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei einem Glaukom wird der Sehnerv durch einen zu hohen Augeninnendruck nachhaltig und irreversibel geschädigt. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die der Betroffene als schwarze Stellen im Sichtbereich wahrnimmt. Diese Gesichtsfeldausfälle, sogenannte Skotome, wandern von der Peripherie immer weiter Richtung Zentrum. Unbehandelt kann das Glaukom zur Erblindung führen. Um ein Glaukom frühzeitig zu erkennen, sollten Sie regelmäßig einmal im Jahr Ihren Augeninnendruck, das Gesichtsfeld und den Sehnerv kontrollieren lassen. Der Augeninnendruck ist in der Glaukomdiagnostik ein wichtiger Faktor. Wir überprüfen Ihren Augeninnendruck direkt in unserer Filiale und können Sie so über eventuelle Auffälligkeiten sofort informieren.

Wir bieten unseren Kunden als einziger Optometrist im Umkreis eine OCT-Untersuchung (Optische Kohärenztomographie), bei der der Sehnerv und die Makula (Stelle des schärfsten Sehens) im Detail untersucht werden. Diese Messung wird sonst nur von den Augenärzten durchgeführt. Mit den OCT-Aufnahmen lassen sich zuverlässig Aussagen zum Gesundheitszustand des Auges, gerade im Hinblick auf die wichtigsten Augenerkrankungen, darunter auch das Glaukom, treffen.

Die Katarakt wird auch als Grauer Star bezeichnet und beschreibt die Eintrübung der Augenlinse. Die Fasern der Augenlinse verhärten im Laufe des Lebens und trüben sich ein. Die Folge sind extreme Lichtempfindlichkeit, eine verfälschte Farbwahrnehmung und natürlich ein erheblicher Einbruch der Sehleistung. Im Extremfall führt ein unbehandelter Grauer Star zur Erblindung. Jedoch kommt es heutzutage nicht mehr soweit, da die Katarakt vorher operiert wird. Dabei wird in einer ambulanten Operation mit örtlicher Betäubung die eingetrübte Augenlinse entfernt und durch einen klare künstliche Intraocularlinse, kurz IOL, ersetzt. Der Graue Star setzt irgendwann bei jedem Menschen, meist ab einem Alter von 70 Jahren, ein.

Die Retinopathia pigentosa ist eine Erkrankung der Netzhaut, bei der die Photorezeptoren allmählich absterben. Je nachdem, welcher Bereich der Netzhaut abgestorben ist, sind unterschiedliche Funktionsverluste die Folge. Zu den Hauptmerkmalen zählen die Einengung und Ausfälle des Gesichtsfeldes, ein gestörtes Dämmerungssehen und Nachtblindheit, eine verlängerte Anpassungszeit an unterschiedliche Lichtverhältnisse, vermehrte Blendempfindlichkeit und die Störung des Farbsehens. Die Einengung des Gesichtsfeldes ist die am stärksten beeinträchtigende Folge. Patienten, die an einer Retinopathia pigmentosa leiden, haben ein sogenanntes Röhrengesichtsfeld, bei dem, bis auf einen kleinen zentralen ringförmigen Ausschnitt, Dunkelheit herrscht. Das extrem eingeengte Gesichtsfeld schränkt die Lesefähigkeit und die Fähigkeit sich im Raum zu orientieren massiv ein.

Die Diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung des Diabetes Mellitus. Bei den Betroffenen hat der hohe Blutzucker die Netzhaut geschädigt, sodass sich das Sehvermögen massiv verschlechtert. Bei dieser Augenerkrankungkommt es auf der Netzhaut zu Einblutungen, die durch gezielt gesetzte Laserherde eingedämmt werden sollen. An jeder Stelle, an der ein Laserherd gesetzt wurde, ist die Netzhaut irreversibel geschädigt. Bei manchen Patienten führt diese Erkrankung auch zur Erblindung. Aus diesem Grund sollten Diabetiker ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen, damit Netzhautschäden frühzeitig erkannt werden.

Wir bieten unseren Kunden als einziger Optometrist im Umkreis eine OCT-Untersuchung (Optische Kohärenztomographie), bei der der Sehnerv und die Makula (Stelle des schärfsten Sehens) im Detail untersucht werden. Diese Messung wird sonst nur von den Augenärzten durchgeführt. Mit den OCT-Aufnahmen lassen sich zuverlässig Aussagen zum Gesundheitszustand des Auges, gerade im Hinblick auf die wichtigsten Augenerkrankungen, darunter auch die Diabetische Retinopathie, treffen. Zudem lässt sich der Verlauf der Erkrankung mit dem Gerät sehr gut dokumentieren, um den Krankheitsverlauf umfassend darzustellen.

Die AMD bezeichnet die Altersbedingte Makuladegeneration und ist in der westlichen Welt die häufigste Augenerkrankung, die bei Menschen über 50 Jahren zu Seheinbußen führt. Bei der Krankheit ist die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, betroffen. Alles was wir direkt anschauen wird dort abgebildet. Im Frühstadium ist die Sehschärfe in der Regel sehr gut. Jedoch kann es sein, dass die Betroffenen zum Lesen mehr Licht benötigen oder Probleme haben, sich bei wechselnden Lichtverhältnissen zurecht zu finden. Bei der AMD unterscheidet man zwischen zwei Formen – der feuchten und der trockenen AMD. Als erstes Anzeichen der feuchten Makuladegeneration wird immer wieder verzerrtes Sehen wahrgenommen. Gerade Linien sieht der Betroffene dann nicht mehr gerade, sondern gebogen oder krumm. Springende Buchstaben und Unschärfen in der Mitte des normalen Gesichtsfeldes sind weitere Alarmsignale. Erste Hinweise auf eine Altersbedingte Makuladegeneration können weiterhin sein, dass die Patienten Gesichter nur noch verschwommen erkennen, Schilder in der Ferne nicht mehr entziffern können oder sich schwarze Flecken beim Zeitungslesen zeigen. Die Folge ist der Abnehmen des Sehens in der Netzhautmitte, bei der die Stelle, auf die man fixiert, immer schlechter und unschärfer wird. Am Ende nimmt man in der Mitte des Gesichtsfeldes nur noch einen dunklen Fleck wahr. Die Peripherie außerhalb der Mitte des Sehfeldes bleibt bei der Erkrankung erhalten.

Wir bieten unseren Kunden als einziger Optometrist im Umkreis eine OCT-Untersuchung (Optische Kohärenztomographie), bei der der Sehnerv und die Makula (Stelle des schärfsten Sehens) im Detail untersucht werden. Diese Messung wird sonst nur von den Augenärzten durchgeführt. Mit den OCT-Aufnahmen lassen sich zuverlässig Aussagen zum Gesundheitszustand des Auges, gerade im Hinblick auf die wichtigsten Augenerkrankungen, darunter auch die AMD, treffen. Selbst kleinste Einblutungen bei einer feuchten Form lassen sich hiermit aufdecken und ermöglichen eine frühestmögliche Therapie.

Als Sicca bezeichnet man die Symptomatik des Trockenen Auges. Dieses äußert sich zum Beispiel in tränenden, juckenden, geröteten oder brennenden Augen. Für ein trockenes Auge gibt es zwei Ursachen. Einerseits kann eine zu geringe Tränenfilmmenge der Grund sein. In diesem Fall wird mit Tränenersatzmitteln therapiert, die der natürlichen Tränenflüssigkeit nachempfunden sind und das Defizit an Menge ausgleichen. Die häufigere Ursache für ein trockenes Auge ist aber ein instabiler Tränenfilm, bei der die äußerste Schicht des Tränenfilms, die Lipidschicht, zu instabil ist. Die Folge ist, das die Tränenflüssigkeit nicht mehr auf der Augenoberfläche hält und sich in tränenden Augen äußert. Mit lipidhaltigen Tränenersatzmitteln wird der Tränenfilm wieder stabilisiert und die Symptome gelindert. Wichtig ist, dass Sie von einem Fachmann die Ursache Ihres Trockenen Auges analysieren lassen, damit die richtige und zielführende Therapie eingeleitet werden kann. Wir beraten Sie gern zu diesem Thema und den empfohlenen Tränenersatzmitteln. Sprechen Sie uns an!

Unter Myopiemanagement versteht man die Eindämmung des Fortschreitens der Kurzsichtigkeit. Dabei ist es sehr wichtig, damit schon im frühen Kindesalter zu beginnen. Die Kurzsichtigkeit kann von den Eltern oder Großeltern auf die Kinder vererbt werden. Je früher man mit der Eindämmung beginnt, desto höher sind die Chancen, dass sich die Brillenglaswerte nicht immer weiter in Richtung Minus entwickeln und Augenerkrankungen vorgebeugt werden kann. Beim Myopiemanagement wird das Augenlängenwachstum durch z.B. spezielle Kontaktlinsen oder Brillengläser eingedämmt, beziehungsweise gehemmt. Die Baulänge des Auges können wir mit unserer speziellen und hochmodernen Messtechnik genau ermitteln. Somit lässt sich genau dokumentieren, wie erfolgreich die Kontaktlinsen oder Brillengläser wirken.

Hält man das Augenlängenwachstum nicht auf, dann kann es zu Augenerkrankungen wie Netzhautablösungen, Grauer Star, Grüner Star und myopiebedingten Makuladegeneration kommen. Die Augen wachsen bis zum ca. 30. Lebensjahr, erst danach ist die Entwicklung vollständig abgeschlossen. Das bedeutet, dass man nur bis zu diesem Alter einen positiven Einfluss, auf das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit nehmen kann.

Messtechniken

Der Augeninnendruck ist eine wichtige Größe in der Glaukom-Diagnostik. Er liegt normalerweise zwischen 10 und 20 mmHg und wird mit einem kleinen Luftstoß gemessen. Allerdings ist der Augeninnendruck für sich genommen nicht aussagekräftig und sollte immer im Verhältnis zur Hornhautdicke gesehen werden. Ein erhöhter Augeninnendruck kann ein Anzeichen für einen Grünen Star (Glaukom) sein und den Sehnerv abdrücken, was zu irreversiblen Schäden führen kann. Deshalb ist es wichtig, den Augeninnendruck einmal im Jahr überprüfen zu lassen, um Auffälligkeiten rechtzeitig zu erkennen. Eine Augeninnendruckmessung dauert nicht lange und ist völlig schmerzfrei. Bei uns können Sie Ihren Augeninnendruck schnell und ohne lange Wartezeiten überprüfen lassen. In einem Pass halten wir für Sie die Werte fest, damit Sie immer Ihre Augengesundheit im Blick haben.

Der Keratograph ist ein wichtiges Messgerät in der Optometrie und Kontaktlinsenanpassung. Mit ihm wird die Augenhornhaut bis ins Detail vermessen. Es ist wichtig, die Geometrie der Hornhaut exakt zu kennen, damit man die ideale Kontaktlinse auswählen kann. Zudem wird der Keratograph bei der Analyse des Trockenen Auges verwendet. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Optometrie.

Die Spaltlampe ist eine Kombination aus spezieller Beleuchtungseinheit und Mikroskop und für die Kontaktlinsenanpassung und die Beurteilung der Augengesundheit essentiell. Mit der Spaltlampe wird untersucht, ob der vordere Augenabschnitt gesund und zum Beispiel für die Kontaktlinsenanpassung geeignet ist.

Wir bieten unseren Kunden als einziger Optometrist im Umkreis eine OCT-Untersuchung (Optische Kohärenztomographie), bei der der Sehnerv und die Makula (Stelle des schärfsten Sehens) im Detail untersucht werden. Diese Messung wird sonst nur von den Augenärzten durchgeführt. Mit den OCT-Aufnahmen lassen sich zuverlässig Aussagen zum Gesundheitszustand des Auges, gerade im Hinblick auf die wichtigsten Augenerkrankungen, darunter auch die AMD, die Diabetische Retinopathie oder das Glaukom treffen. Selbst kleinste Einblutungen bei einer feuchten Form lassen sich hiermit aufdecken und ermöglichen eine frühestmögliche Therapie. Zudem lässt sich der Verlauf der Erkrankung mit dem Gerät sehr gut dokumentieren, um den Krankheitsverlauf umfassend darzustellen.

Sehen

Unter einer Refraktion versteht man die Bestimmung der Brillenglaswerte. Umgangssprachlich wird sie auch Sehtest genannt und wird vom Augenoptiker oder Augenarzt durchgeführt. Die Refraktion kann objektiv, also ohne Mitarbeit des Kunde, oder subjektiv, also mit Mitarbeit des Kunden, erfolgen. Die Werte der objektiven Refraktion werden meist als Grundlage für die subjektive verwendet. Hierbei schaut der Kunde auf ein kleines Bild im Messgerät, dem sogenannten Autorefraktometer. Die Messung erfolgt dann ganz automatisch. Das Einzige, was der Kunde hierbei tun muss, ist geradeaus auf das Testbild zu schauen und die Augen möglichst weit geöffnet zu lassen.

Nach erfolgter objektiver Messung bekommt der Kunde eine Messbrille aufgesetzt, in die verschiedene Gläser mit unterschiedlichen Dioptrie-Werten eingesteckt werden können. Bei der subjektiven Refraktion wird der Augenoptiker Sie nun fragen, ob sich der Seheindruck verbessert oder verschlechtert, wenn er Ihnen unterschiedliche Gläser vorschaltet. Ziel ist es, die maximale Sehschärfe des Kunden zu ermitteln. Die Prüfung erfolgt für jedes Auge einzeln und für beide Augen zusammen.

Als Binokularsehen bezeichnet man das beidäugige Sehen, welches durch die sensorische und motorische Koordination des rechten und linken Auges, eine dreidimensionale Wahrnehmung ermöglicht. 

Kontraste sind wichtig für das Erkennen und die klare Abgrenzung von Gegenständen zum Hintergrund. Je größer der Unterschied zwischen Gegenstand und Hintergrund, desto stärker ist der Kontrast. Gesunde Augen können zwar scharf sehen, trotzdem grenzt sich ein weißer Teller auf einem weißen Tischtuch nicht ab. Die Fähigkeit des Kontrastsehens besteht aus hauptsächlich darin, Helligkeitsunterschiede wahrzunehmen. Das Kontrastsehen muss ganz klar von der Sehschärfe (Visus) unterschieden werden. Bei einem guten Visus ist es möglich einzelne Punkte scharf voneinander zu trennen und zu erkennen. Jedoch hängen die Sehschärfe und das Kontrastsehen eng zusammen. In Kombination haben sie großen Einfluss auf die Sehfähigkeit eines Menschen.

Die ersten Symptome eines schlechten Kontrastsehens zeigen sich vermehrt bei Dämmerung oder bei Nebel. Veränderungen oder Trübungen an der Augenlinse oder am Glaskörper können schlechtes Kontrastsehen auslösen. An den Trübungen wird das Licht gestreut und das Bild auf der Netzhaut wird dadurch undeutlich. Alterungsprozesse, Diabetes oder der Graue Star können die Ursache für eine Linsentrübung sein. Doch auch Veränderungen an der Netzhaut, wie sie bei Netzhautdegenerationen auftreten, können für ein vermindertes Kontrastsehen verantwortlich sein.

Unser Auge besitzt zwei verschiedene Arten von Sinneszellen: Stäbchen und Zapfen. Diese beiden Fotorezeptoren in der Netzhaut teilen sich sozusagen die Arbeit und übernehmen verschiedene Aufgaben: Die Stäbchen einerseits lassen uns die Helligkeitsunterschiede bis zu einer bestimmten Lichtintensität wahrnehmen. Sie sind entscheidend für die Sicht während der Dämmerung und in der Nacht, „kümmern“ sich also um das Hell-Dunkel-Sehen. Aufgabe der Zapfen hingegen ist die Farbwahrnehmung. Sie existieren in drei verschiedenen Varianten, die jeweils auf unterschiedliche Wellenlängen des Lichts reagieren:

  1. Zapfen für blaues Licht (S-Zapfen, für „Short“, sie reagieren auf kürzere Wellenlängen)
  2. Zapfen für grünes Licht (M-Zapfen, für „Medium“, für mittlere Wellenlängen)
  3. Zapfen für rotes Licht (L-Zapfen, für „Long“, für längere Wellenlängen)

Für unser Farbensehen bedeutet das: Reflektiert eine Oberfläche z.B. nur kurze Wellen, so erscheint sie für unser Gehirn blau. Werden ausschließlich lange Wellen zurückgeworfen, sehen wir Rot, bei mittellangen Lichtstrahlen Grün. Erst wenn eine Oberfläche verschieden lange Wellen reflektiert, entstehen Mischfarben wie Gelb, Lila, Orange oder Violett. Werden unsere drei Zapfensorten hingegen alle gleichzeitig angesprochen, so entsteht in unserem Gehirn der Eindruck, die Farbe Weiß zu sehen.

Ein weiterer Faktor bei der Entstehung unserer Farbwahrnehmung: Gegenstände werfen Farben nicht nur zurück, sie absorbieren sie auch. Eine reife Kirsche sehen wir etwa deshalb in einem köstlichen Rot, weil die Oberfläche der Frucht den grünen und blauen Lichtanteil absorbiert und nur lange Lichtwellen – jene für Rot – reflektiert. Welche Farbe wir wahrnehmen, hängt also auch davon ab, welchen Lichtanteil und in welcher Stärke die drei Farben Blau, Grün und Rot absorbieren.

Übrigens: Grundsätzlich können unsere Augen ein Lichtspektrum zwischen 380 und 780 Nanometern verarbeiten. Kurzwelligeres (UV-) und langwelligeres (Infrarot-) Licht – also alles, was darunter bzw. darüber liegt – nimmt das menschliche Auge nicht mehr wahr.

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