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Optometrie

Wir sind Spezialisten für gutes Sehen. Wir beraten Sie gern zu allen Fragen rund um die Augengesundheit in unseren Geschäften in Chemnitz, Limbach-Oberfohna und Penig.

Wenn Sie eine der folgenden Fragen  mit "ja" beantwortet haben,  können wir Ihnen dabei helfen, eine Lösung für dieses Problem zu finden.  Senden Sie uns einfach das ausgefüllte Formular zu, wir melden uns bei Ihnen für einen unverbindlichen Beratungstermin."

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Ihr Augenarzt hat Ihnen eine Brille verordnet? Damit Sie die vollen Leistungen Ihrer Krankenkasse in Anspruch nehmen können, sind wir Vertragspartner aller Krankenkassen.

Emmetropie ist der Fachbegriff für Rechtssichtigkeit und bedeutet, dass kein Sehverlust vorliegt und sich die Lichtstrahlen exakt im Punkt des Schärfsten Sehens, der Foveola, treffen und dort für ein gestochen scharfes Bild sorgen.


Myopie ist der Fachbegriff für Kurzsichtigkeit und bedeutet, dass das Auge etwas zu lang gebaut ist oder die Lichtstrahlen an Hornhaut und Augenlinse zu stark gebrochen werden. 


Astigmatismus ist der Fachbegriff für Stabsichtigkeit und bedeutet, dass die Hornhaut des Auges in unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich stark gekrümmt ist. 

Man kann die Form der Hornahaut dann eher mit einem Ei, als mit einem in allen Richtungen gleich gekrümmten Ball, vergleichen. Wird der Astigmatismus nicht mit einem Brillenglas korrigiert, dann sieht man zum Beispiel eine Zahl undeutlich und verzerrt; es wirkt, als hätte die Zahl einen Schatten.


Presbyopie ist der Fachbegriff für Alterssichtigkeit und bedeutet, dass die Augenlinse an Flexibilität verliert und es aus eigener Kraft nicht mehr schafft, sich auf die nahen Entfernungen scharf zu stellen.

Folgen von keiner oder fehlerhafter Brillenkorrektion:
Die wohl spürbarste Folge von keiner oder falscher Brillenkorrektion ist undeutliches und verschwommenes Sehen. Abhängig von der Stärke fallen die Unschärfen stärker oder schwächer aus. Zudem versucht das Gehirn durch Anstrengung das unscharfe Bild wieder scharf zu stellen. Diese Anstrengung führt über kurz oder lang zu Ermüdung und manchmal auch zu tränenden und brennenden Augen. Gerade kurzsichtige Menschen können oftmals sogar Kleinigkeiten lesen, müssen dazu aber sehr dicht an das Lesegut rangehen. Dieser geringe Leseabstand ist für eine kurze Zeit unbedenklich, über eine längere Zeit aber ungesund.


Glaukom

Das Glaukom wird auch als Grüner Star bezeichnet und beschreibt einer der häufigsten Augenerkrankungen. Bei einem Glaukom wird der Sehnerv durch einen zu hohen Augeninnendruck nachhaltig und irreversibel geschädigt. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die der Betroffene als schwarze Stellen im Sichtebreich wahrnimmt. Diese Gesichtsfeldausfälle, sogennate Skotome, wandern von der Peripherie immer weiter Richtung Zentrum. Unbehandelt kann das Glaukom zur Erblindung führen. Um ein Glaukom frühzeitig zu erkennen, sollten Sie regelmäßig einmal im Jahr, Ihren Augeninnendruck, das Gesichtsfeld und den Sehnerv kontrollieren lassen. Der Augeninnendruck ist in der Glaukomdiagnostik ein wichtiger Faktor. Wir überprüfen Ihren Augeninnendruck direkt in unserer Filiale und können Sie so über eventuelle Auffälligkeiten sofort informieren.

Retinopathia pigmentosa (RP)

Die Retinopathia pigentosa ist eine Erkrankung der Netzhaut, bei der die Photorezeptoren allmählich absterben. Je nachdem, welcher Bereich der Netzhaut abgestorben ist, sind unterschiedliche Funktionsverluste die Folge. Zu den Hauptmerkmalen zählen die Einengung und Ausfälle des Gesichtsfeldes, ein gestörtes Dämmerungssehen und Nachtblindheit, eine verlängerte Anpassungszeit an unterschiedliche Lichtverhltnisse, vermehrte Blendempfindlichkeit uns die Störung des Farbsehens. Die Einengung des Gesichtsfeldes ist die am stärksten beeinträchtigende Folge. Patienten, die an einer Retinopathia pigmentosa leiden, haben ein sogennates Röhrengesichtsfeld, bei dem, bis auf einen kleinen zentralen ringförmigen Auschnitt, Dunkelheit herrscht. Das extrem eingeengte Gesichtsfeld schränkt die Lesefähigkeit und die Fähigkeit sich im Raum zu Orientiernen massiv ein.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Die AMD bezeichnet die Altersbedingte Makuladegeneration und ist in der westlichen Welt die häufigste Augenerkrankung, die bei Menschen über 50 Jahren zu Seheinbußen führt. Bei der Krankheit ist die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, betroffen. Alles was wir direkt anschauen wird dort abgebildet. Im Frühstadium ist die Sehschärfe in der Regel sehr gut. Jedoch kann es sein, dass die Betroffenen zum Lesen mehr Licht benötigen oder Probleme haben, ich bei welchselnen Lichtverhältnissen zurecht zu finden. Bei der AMD unterscheidet man zwischen zwei Formen - der feuchten und der trockenen AMD. Als erstes Anzeichen der feuchten Makuladegeneration wird immer wieder verzerrtes Sehen wahrgenommen. Gerade Linien sieht der Betroffene dann nicht mehr gerade, sondern gebogen oder krumm. Springende Buchstaben und Unschärfen in der Mitte des normalen Gesichtsfeldes sind weitere Alarmsignale. Erste Hinweise auf eine Altersbedingte Makuladegeneration können weiterhin sein, dass die Patienten Gesichter nur noch verschwommen erkennen oder Schilder in der Ferne nicht mehr entziffern können oder sich schwarze Flecken beim Zeitungslesen zeigen. Die Folge ist der Abnehmen des Sehens in der Nethhautmitte, bei der die Stelle, auf die man fixiert, immer schlechter und unschärfer wird. Am Ende nimmt man in der Mitte des Gesichtsfeldes nur noch einen dunklen Fleck wahr. Die Peripherie außerhalb der Mitte des Sehfeldes bleibt bei der Erkrankung erhalten.

Myopiemanagement

Unter Myopiemanagement versteht man die Eindämmung des Fortschreitens der Kurzsichtigkeit. Dabei ist es sehr wichtig, damit schon im frühen Kindesalter zu beginnen. Die Kurzsichtigkeit kann von den Eltern oder Großeltern auf die Kinder vererbt werden. Je früher man mit der Eindämmung beginnt, desto höher sind die Chancen, dass sich die Brillenglaswerte nicht immer weiter in Richtung Minus entwickeln und Augenerkrankungen vorgebeugt werden kann. Beim Myopiemanagment wird das Augenlängenwachstum durch z.B. spezielle Kontaktlinsen eingedämmt. Hält man das Augenlängenwachstum nicht auf, dann kann es zu Augenerkrankungen wie Netzhautablösungen, Grauer Star, Grüner Star und Makuladegeneration führen. Die Augen wachsen bis zum ca. 30. Lebensjahr, erst danach ist die Entwicklung vollständig abgeschlossen. Das bedeutet, dass man nur bis zu diesem Alter einen positiven Einfluss, auf das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit nehmen kann.

Catarkat

Der Catarakt wird auch als Grauer Star bezeichnet und beschreibt die Eintrübung der Augenlinse. Die Fasern der Augenlinse verhärten im Laufe des Lebens und trüben sich ein. Die Folge sind extreme Lichempfindlichkeit, eine verfälschte Farbwahrnehmung und natülich ein erheblicher Einbruch der Sehleistung. Im Extremfall führt ein unbehandelter Grauer Star zur Erblindung. Jedoch kommt es heutzutage nicht mehr soweit, da der Katarakt vorher operiert wird. Dabei wird in einer ambulaten Operation mit örtlicher Betäubung die eingetrübte Augenlinse entfernt und durch einen klare künstliche Intraocularlinse, kurz IOL, ersetzt. Der Graue Star setzt irgendwann bei jedem Menschen, meist ab einem Alter von 70 Jahren ein.

Diabetische Retinopatie (DR)

Die Diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung des Diabetes Mellitus. Bei den Betroffenen hat der hohe Blutzucker die Netzhaut geschädigt, sodass sich das Sehvermögen massiv verschlechtert. Bei dieser Augenerkrankungkommt es auf der Netzhaut zu Einblutungen, die durch gezielt gesetzte Laserherde eingedämmt werden sollen. An jeder Stelle, an der ein Laserherd gesetzt wurde, ist die Netzhaut irreversibel geschädigt. Bei manchen Patienten führt diese Erkrankung auch zur Erblindung. Aus diesem Grund sollten Diabetiker ihre Augen regelmäßig untersuchen lassen, damit Netzhautschäden frühzeitig erkannt werden.

Sicca

Als Sicca bezeichnet man die Symptomatik des Trockenen Auges. Dieses äußert sich zum Beispiel in tränenden, juckenden, geröteten oder brennenden Augen. Für ein trockendes Auge gibt es zwei Ursachen. Einerseits kann eine zu geringe Tränenfilmmenge der Grund sein. In diesem Fall wird mit Tränenersatzmitteln therapiert, die der natürlichen Tränenflüssigkeit nachempfunden sind und das Defizit an Menge ausgleichen. Die häufigere Ursache für ein trockenes Auge ist aber ein instabiler Tränenfilm, bei der die äußerste Schicht ders Tränenfilms, die Lipidschicht, zu instabil ist. Die Folge ist, das die Tränenflüssigkeit nicht mehr auf der Augenoberfläche hält und sich in tränenenden Augen äußert. Mit lipidhaltigen Tränenersatzmitteln wir der Tränenfilm wieder stabilisiert und die Symptome gelindert. Wichtig ist, dass Sie von einem Fachmann die Ursache Ihres Trockenen Auges analysieren lassen, damit die richtige und zielführende Therapie eingeleitet werden kann. Wir beraten Sie gern zu diesem Thema und den empfohlenen Tränenersatzmitteln. Sprechen Sie uns an!

Messtechnik

Augeninnendruck

Der Augeninnendruck ist eine wichtige Größe in der Glaukom-Diagnostik. Er liegt normalerweise zwischen 10 und 20 mmHg und wird mit einem kleinen Luftstoß gemessen. Allerdings ist der Augeninnendruck für sich genommen nicht aussagekräftig und sollte immer im Verhältnis zur Hornhautdicke gesehen werden. Ein erhöhter Augeninnendruck kann ein Anzeichen für einen Grünen Star sein und den Sehnerv abdrücken, was zu irreversiblen Schäden fürhern kann. Deshalb ist es wichtig, den Augeninnendruck einmal im Jahr überprüfen zu lassen, um Auffälligkeiten rechtzeitig zu erkennen. Eine Augeninnendruckmessung dauert nicht lange und ist völlig schmerzfrei. Bei uns können Sie Ihren Augeninnendruck schnell und ohne lange Wartezeiten überprüfen lassen. In einem Pass halten wir für Sie die Werte fest, damit Sie immer Ihre Augengesundheit im Blick haben.

Keratograph

Der Keratograph ist ein wichtiges Messgerät in der Optometrie und Kontaktlinsenanpassung. Mit ihm wird die Augenhornhaut bis ins Detail vermessen. Es ist wichtig, die Geometrie der Hornhaut exakt zu kennen, damit man die ideale Kontaktlinse auswählen kann. Zudem wird der Keratograph bei der Analyse des Trockenen Auges verwendet. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Optometrie.

Spaltlampe

Die Spaltlame ist eine Kombination aus spezieller Beleuchtungseinheit und Mikroskop und für die Kontaktlinsenanpassung essentiell. Mit der Spaltlampe wird untersucht, ob der vordere Augenabschnitt gesund und für die Kontaktlinsenanpassung geeignet ist.

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